Verfasst von: Letzi | September 30, 2007

Hau weg, die Scheisse!

So, das wars! Schnauze voll! Jetzt reichts! Aus die Maus! Wir können unsere Raeder nicht mehr sehen und schmeissen sie in Kappadokien den Abgrund hinunter.

Na gut, kleiner Spass. Aber nun ist es wohl endgültig mit Radfahren vorbei. Wir haben nun gut 1600 km in den Beinen und denken es reicht. Den letzten Tag auf unseren Raedern verbrachten wir damit, uns die unheimlich tolle Szenerie Kappadokiens anzuschauen. Es sind sehr viele grandiose Fotos entstanden, die demnaechst bei FLICKR und in unseren StudiVZ-Alben zu bewundern sind. Allen voran Patricks krasse Abgrund-Fotos. Wer also denkt nun kommt nix mehr in diesem Blog, der denkt falsch.
Das Kappadokien ein heisser Spot für Fernradler ist, hat der heutige Tag bewiesen. Als wir uns gerade wie auf dem Foto knipsen liessen kam ein Australier vorbei, der gerade aus Frankreich kam und auch schon vier Jahre unterwegs ist. Gemeinsam radelten wir ein paar Kilometer und durften feststellen, dass es doch noch fittere Menschen als uns gibt (wer haette das gedacht). Bergauf ohne Gepaeck hatten wir Probleme dem Aussie zu folgen, der vollbeladen war. Ja, die Welt ist ein Dorf und im naechsten Ort trafen wir Daisuke (der mit den 117500 km) und es war so, als wenn das jeden Tag passiert.

Mit dem extrem Fernradeln über mehrere Jahre ist das so eine Sache, dennoch denke ich meine Sache ist es nicht, denn ich glaube, da spreche ich auch für Patrick, freue ich mich nach vier Wochen sehr auf zu Hause und vor allem auf die bessere Haelfte, die schon laenger vermisst wird.


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